BMW M Neue Klasse – HMI, Embedded & Audio Integration

Portfolio

2025–2026Automotive HMI · Embedded Linux · Audio · Vehicle Integration

BMW M Neue Klasse

System-Refresh vom Linux-Kernel bis zur Straße

Für den BMW M Neue Klasse Demonstrator überführte ich eine aus dem VDX bekannte Embedded- und Displayarchitektur in einen neuen Fahrzeugaufbau. Dazu kamen eine aktualisierte Linux-Plattform, ein neu integriertes Audiosystem, das gemeinsam mit Icon Incar weiterentwickelte Interface sowie die vollständige Kalibrierung und Erprobung im Fahrzeug.

HMI IntegrationEmbedded LinuxKernel UpdateDisplay CalibrationAudio SystemRoad Testing
Projekt ansehen
BMW M Concept Neue Klasse zusammen mit einem klassischen BMW M3
BMW M Neue Klasse · 2025–2026
Meine Rolle
HMI & Embedded Integration · System Validation
Zusammenarbeit
BMW M · Icon Incar · Roding Mobility
System
CID · Panoramic Vision · Embedded Audio
Public Reveal
Le Mans · 2026

Ein überzeugender HMI-Refresh entsteht erst, wenn Gestaltung, Betriebssystem, Displays, Audio und Fahrzeug gemeinsam abgestimmt werden.

Die technische Basis knüpfte an den BMW VDX an, wurde für den neuen Demonstrator jedoch konsequent weiterentwickelt. Mein Schwerpunkt lag auf dem aktualisierten Embedded-Linux-System, dem erneuten Hardwareaufbau, der Display- und Audiointegration sowie dem Testen und Kalibrieren bis zum stabilen Betrieb auf der Straße. Icon Incar verantwortete den visuellen und interaktiven Refresh in enger Kooperation mit unserem Team.

UX

Design Collaboration

Visuals, Interaktionen und Zustände mit Icon Incar bewerten und in das reale System überführen

OS

Embedded Linux

Kernel-Update, Systemkonfiguration, Autostart und stabile Runtime für den Fahrzeugeinsatz

HMI

Display Integration

CID und Panoramic Vision auflösen, mappen, synchronisieren und im Cockpit kalibrieren

AV

Audio & Vehicle

Neues Audiosystem integrieren, Gesamtaufbau testen und auf der Straße validieren

Refresh to Road

Sechs Schritte vom bewährten System zur neuen M Experience

Die Weiterentwicklung nutzte vorhandene Erkenntnisse, behandelte den neuen Demonstrator aber als eigenständiges Gesamtsystem.

  1. 01Transfer

    VDX-Erfahrungen als Ausgangspunkt

    Displayarchitektur, Embedded-Hardware und bekannte Fehlerbilder bildeten eine belastbare Basis. Abweichende Einbauräume, neue Inhalte und zusätzliche Audioanforderungen wurden früh als neue Systemgrenzen erfasst.

  2. 02Co-Design

    Visuals und Interaktionen gemeinsam schärfen

    Icon Incar entwickelte das Interface visuell und interaktiv weiter. In der Zusammenarbeit prüften wir Entwürfe gegen reale Auflösungen, Bedienzustände, technische Grenzen und die Wirkung im Cockpit.

  3. 03Platform

    Linux-Basis und Kernel aktualisieren

    Die Embedded-Plattform erhielt eine neuere Kernel- und Systemversion. Treiber, Displaypfade, Bootverhalten, Dienste und Runtime mussten anschließend wieder als stabiles Gesamtpaket funktionieren.

  4. 04Integrate

    Hardware und Audio neu aufbauen

    Embedded Computer, Schnittstellen, Stromversorgung und Verkabelung wurden im Fahrzeug neu integriert. Zusätzlich kam ein eigenständiger Audio-Pfad hinzu, der in Aufbau und Systemstart berücksichtigt werden musste.

  5. 05Calibrate

    Displays, Interaktion und Sound abstimmen

    Auflösung, Position, Skalierung, Helligkeitswirkung, Bedienreaktion und Audioausgabe wurden direkt im Fahrzeug geprüft. Jede Änderung wurde gegen das gesamte Nutzungserlebnis bewertet.

  6. 06Validate

    Auf der Straße stabilisieren

    Fahrtests machten Timing, Lesbarkeit, Startverhalten und Robustheit unter realen Bedingungen sichtbar. Findings gingen iterativ zurück in Systemkonfiguration, HMI und Kalibrierung.

Design Collaboration

Ein visueller Refresh, der im realen Cockpit bestehen muss

Die neue M Designsprache verbindet Panoramic Vision, Central Information Display, Licht und Audio zu einem gemeinsamen Erlebnis. Der entscheidende Prüfpunkt war nicht das Einzelbild, sondern die Wirkung über alle Kontaktpunkte hinweg.

Gesamter Innenraum mit Panoramic Vision, CID, Lichtinszenierung und M-spezifischer Bedienumgebung.
Gesamter Innenraum mit Panoramic Vision, CID, Lichtinszenierung und M-spezifischer Bedienumgebung.
01 / 05
Frühe öffentliche Designvisualisierung der Display- und Innenraumarchitektur.
Frühe öffentliche Designvisualisierung der Display- und Innenraumarchitektur.
Räumliche Wirkung von Panoramic Vision, CID und Mittelkonsole aus der zweiten Sitzreihe.
Räumliche Wirkung von Panoramic Vision, CID und Mittelkonsole aus der zweiten Sitzreihe.
Fahrerperspektive: Informationsverteilung über Panoramic Vision und Central Information Display.
Fahrerperspektive: Informationsverteilung über Panoramic Vision und Central Information Display.
Finale M Inszenierung mit Performance-Daten und fahrerzentriertem Fokus.
Finale M Inszenierung mit Performance-Daten und fahrerzentriertem Fokus.
Öffentlicher Innenraumstand mit realer Displayhardware und Materialwirkung.
Öffentlicher Innenraumstand mit realer Displayhardware und Materialwirkung.
System Architecture

HMI und Audio auf einer aktualisierten Embedded-Plattform

Der sichtbare Screen war nur die letzte Stufe. Kernel, Dienste, Runtime, Displaymapping, Audio und Fahrzeugzustände mussten reproduzierbar gemeinsam starten und reagieren.

INPUT

Fahrzeug & Bedienung

Fahrzustände · Touch · Bedienelemente · Testsequenzen

PLATFORM

Updated Embedded Linux

Kernel · Treiber · Dienste · Autostart · Diagnose

EXPERIENCE

HMI + Audio Runtime

Visuals · Interaktionen · Zustände · Soundausgabe

OUTPUT

Cockpit Experience

CID · Panoramic Vision · Licht · Lautsprechersystem

Experience in Motion

Visuals und Audio werden als zusammenhängende Experience sichtbar

Die Ausschnitte zeigen den öffentlich präsentierten Innenraum in Bewegung: zuerst die Display- und Interaktionswelt, anschließend die neue auditive Ebene des Cockpits.

HMI Experience · Scroll Autoplay
Panoramic Vision und Central Information Display im Zusammenspiel
Audio Experience · Scroll Autoplay
Audiosystem und inszenierte Lautsprecherintegration im Innenraum
From Platform to Vehicle

Der technische Refresh endet nicht mit einem neuen Build

Vier Ebenen zeigen, wie Plattform, neue Hardware, Interface und reale Fahrzeugbedingungen zusammengeführt wurden.

01 · Platform Update

Eine neue Linux-Basis ohne Funktionsverlust

Mit dem aktualisierten Kernel mussten Grafik, Netzwerk, Touch, Audio und Autostart erneut abgesichert werden. Abhängigkeiten wurden geprüft, Fehler eingegrenzt und das System für einen reproduzierbaren Fahrzeugstart konfiguriert.

Das Cockpit als gemeinsamer Zielraum für Betriebssystem, Runtime und Fahrzeughardware.
Das Cockpit als gemeinsamer Zielraum für Betriebssystem, Runtime und Fahrzeughardware.
02 · Audio Integration

Eine zusätzliche Systemebene für Klang und Inszenierung

Das neue Audiosystem erweiterte den bekannten Embedded-Aufbau um eigene Signalwege, Startbedingungen und Abstimmungen. Die Integration wurde nicht isoliert, sondern gemeinsam mit HMI, Licht und Fahrzeugzustand betrachtet.

Detail der öffentlich gezeigten Lautsprecher- und Audioinszenierung.
Detail der öffentlich gezeigten Lautsprecher- und Audioinszenierung.
03 · Cockpit Calibration

Am realen Aufbau entscheidet sich die Qualität

Displayzuordnung, Skalierung und Reaktionsverhalten wurden direkt im Fahrzeug abgeglichen. Die reale Aufnahme dokumentiert den funktionsfähigen HMI-Stand während der Integrations- und Kalibrierungsphase.

Eigene Aufnahme des laufenden Systems während der Fahrzeugabstimmung.
Eigene Aufnahme des laufenden Systems während der Fahrzeugabstimmung.
04 · Road Validation

Stabilität und Lesbarkeit unter Fahrbedingungen

Straßentests überprüften Bootablauf, Performance, Anzeigezustände, Bedienreaktion und Robustheit jenseits der Werkstatt. Erkenntnisse wurden unmittelbar in Software, Konfiguration und Feintuning zurückgeführt.

Fahrerzentrierte HMI mit Performance-Daten im final präsentierten Cockpit.
Fahrerzentrierte HMI mit Performance-Daten im final präsentierten Cockpit.
Senior Profile

Meine Rolle verband Designpartner, Software und Fahrzeug

Der Mehrwert lag in der Übersetzung zwischen den Disziplinen – mit Verantwortung für ein Ergebnis, das nicht nur gut aussieht, sondern im Fahrzeug zuverlässig funktioniert.

Coordinate

Design Collaboration

Icon Incar, interne Teams und technische Anforderungen auf gemeinsame Entscheidungen ausrichten.

Engineer

Embedded Linux

Kernel, Treiber, Dienste, Runtime und Bootprozesse als stabile Plattform konfigurieren.

Integrate

Display Systems

CID und Panoramic Vision physisch integrieren, mappen, synchronisieren und kalibrieren.

Extend

Audio System

Neue Audiohardware und Signalwege in den Embedded- und Fahrzeugaufbau aufnehmen.

Validate

Testing & Debugging

Bench-, Fahrzeug- und Straßentests durchführen, Findings dokumentieren und systematisch beheben.

Deliver

End-to-End Ownership

Vom Systemupdate über den Einbau bis zur öffentlichen Präsentation den technischen roten Faden halten.

Public Reveal · Le Mans 2026

Vom integrierten System zur öffentlichen M Experience

Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans wurde das BMW M Concept Neue Klasse 2026 öffentlich präsentiert. Die Bilder zeigen den Moment, in dem die zuvor intern aufgebaute, aktualisierte und kalibrierte Experience im fertigen Fahrzeug erlebbar wurde.

Öffentliche Präsentation des BMW M Concept Neue Klasse in Le Mans 2026.
Öffentliche Präsentation des BMW M Concept Neue Klasse in Le Mans 2026.

Ergebnis

Ein System-Refresh, der bis ins reale Fahrerlebnis reicht

Die BMW M Neue Klasse Case Study zeigt meine Stärke an der Schnittstelle von UX/UI, Embedded Engineering und Fahrzeugentwicklung. Ich kann externe Designarbeit technisch bewerten, eine aktualisierte Linux-Plattform stabilisieren, Display- und Audiohardware integrieren und das gesamte Erlebnis durch Kalibrierung und Fahrtests bis zur Präsentationsreife bringen.

01 / 01