2024–2026Production UX · Traceability · Renewal 2026
Roding Serial Numbers
Identität und Nachweis für jedes Bauteil
Ich entwickelte das Serial Number Tool 2024/25, um serialisierte Bauteile, Baugruppen und Fertigungsnachweise in einem durchgängigen digitalen Vorgang zu verbinden. 2026 überarbeitete ich die gewachsene Anwendung grafisch und strukturell: aus funktionalen Einzelseiten entstand eine konsistente Product Experience für Büro, Tablet, Scanner und Fertigungsumgebung.
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- Rolle
- UX/UI Design · Front-End · Product Ownership
- Entwicklung
- 2024/25 · grafisches Renewal 2026
- Arbeitsmodell
- 2 Auftragsarten · 8 spezialisierte Oberflächen
- Kontext
- Produktion · Qualität · Dokumentation
Die schnellste Eingabe ist nur dann gut, wenn die spätere Dokumentation trotzdem eindeutig bleibt.
RSN macht Fertigungsinformationen auffindbar, prüfbar und dokumentierbar. Dafür habe ich zwei fachlich unterschiedliche Auftragsarten in einen gemeinsamen Traceability-Prozess übersetzt – vom ersten Stammdatensatz bis zum belastbaren Fertigungsnachweis.
Serial Number Request
Einzelne serialisierte Einheiten erfassen, zuordnen und über ihren gesamten Fertigungsstatus verfolgen.
Preassembly Request
Vormontagen strukturieren, Zielbaugruppen vorbereiten und ihre spätere Integration eindeutig dokumentieren.
- 01Root Part
- 02Revision
- 03Projekt
- 04Stückliste
- 05Zuordnung
- 06Integration
- 07Abschluss
- 08Output
Vom Einstieg bis zum dokumentierten Fertigungsabschluss
Vier Stationen zeigen, wie Informationsarchitektur, Interaktion und visuelle Hierarchie den realen Arbeitsablauf tragen.
Der richtige Einstieg ohne Umwege
Direktsuche, zuletzt verwendete Vorgänge und zwei klar getrennte Arbeitsbereiche führen sofort in den passenden Kontext. Die Startseite vermittelt nicht das Datenmodell, sondern die nächste sinnvolle Aufgabe.

Komplexe Auftragsbestände bleiben lesbar
Projekt- und Phasenstruktur, Statusfilter, Notizen und gespeicherte Arbeitsstände machen große Listen beherrschbar. Wiederkehrende Aufgaben lassen sich fortsetzen, ohne ihren fachlichen Zusammenhang neu aufzubauen.

Stammdaten werden kontrolliert aufgebaut
F-Nummer, 3DX-Name, Revision und Projekt werden abhängig voneinander geladen. Erst eine valide Auswahl öffnet den nächsten Schritt – weniger Fehlzuordnungen, ohne geübte Nutzer auszubremsen.

Aus einem Datensatz wird ein Fertigungsnachweis
Status, Stückliste, Scanner, Prüfschritte, Abweichungen, Fotos und Dateien treffen in einer operativen Detailansicht zusammen. Entscheidungen bleiben dort nachvollziehbar, wo sie entstehen.

Datenerfassung, Ausführung und Nachweis in einem Produktfluss
Recherche
Direktsuche, Verlauf, Part Search und PDM-Dokumente
Auftragsanlage
F-Nummer, 3DX, Revision, Projekt und Box-ID
Arbeitssteuerung
Projektbaum, Phasen, Status und Wiedereinstieg
Serialisierung
Scanner, Kamera und kontrollierte manuelle Eingabe
Qualität
Bedingungen, Fortschritt und Abweichungen
Evidence
Fotos, Dateien, Notizen und sichere Vorschau
Output
DataMatrix-Label, Vorabbericht und Finalreport
Robustheit
Responsive Bedienung und kontrollierte Fehlerpfade
Der Produktfluss in Bewegung
Die responsive Anwendung wechselt vom schnellen Desktop-Einstieg bis zur scannerbasierten Arbeit direkt am Bauteil.
Auch die kritischen Details bleiben sichtbar
Preassembly, Abschlussbedingungen, mobiler Einsatz und Reports sind keine Nebenansichten, sondern Teil derselben Product Experience.
Die Gestaltung endet nicht am Mockup
Meine Verantwortung umfasste Produktlogik, UX/UI und die technische Umsetzung im produktiven System.
UX Architecture
Prozesse, Rollen, Abhängigkeiten und Fehlerfälle in eine verständliche Informationsarchitektur übersetzt.
Visual & Interaction Design
Hierarchie, Komponenten, Zustände und responsive Prioritäten als konsistentes Produktsystem gestaltet.
Front-End Development
Listen, Formulare, Modale, Scannerpfade, Vorschauen und dynamische Zustände direkt im System umgesetzt.
Product Ownership
Fachliche Anforderungen, Nutzerfeedback und technische Realität bis zum produktiven Ergebnis zusammengeführt.
Aus funktionalen Einzelseiten wurde eine zusammengehörige Produktionsanwendung
Das Update modernisierte nicht nur Farben, sondern Führung, Hierarchie, Feedback und Robustheit.
Robuster Scan-Flow
Manuelle Eingabe als kontrollierte Alternative zum Scanner ergänzt.
Visuelles Renewal
Landingpage, Listen, Formulare und Detailansichten zu einer Produktfamilie vereinheitlicht.
Evidence im Kontext
Bild- und PDF-Vorschau direkt in den Arbeitsablauf integriert.
Produktionsreife
Tablet-, Desktop- und Printdarstellung für reale Nutzungssituationen finalisiert.
Produktion
Weniger Sucharbeit und klar geführte Zuordnung.
Qualität
Prüfungen und Abweichungen bleiben am Bauteil nachvollziehbar.
Projekt
Status und Fortschritt werden über Aufträge hinweg sichtbar.
Unternehmen
Ein belastbarer digitaler Nachweis ersetzt nachträgliche Dokumentation.
Ergebnis
Rückverfolgbarkeit wird Teil der Arbeit – nicht nachträgliche Bürokratie
RSN verbindet physische Fertigung und digitale Dokumentation in einem geführten, robusten Produktfluss. Die Entwicklung 2024/25 schuf die funktionale Grundlage; das Renewal 2026 machte aus den gewachsenen Oberflächen eine zusammengehörige Anwendung. Das Projekt zeigt meine Stärke, tiefes Prozessverständnis, UX-Architektur, visuelle Gestaltung und technische Umsetzung bis zum produktiven Ergebnis zu verbinden.




